Wer suchet, der findet
Nach langer Wartezeit endlich mal wieder ein Lebenszeichen von uns.
Die letzten 1,5 Wochen waren wir damit beschaeftigt, ein Auto fuer uns zu finden. Zunaechst suchten wir bei den lokalen Autohaendlern - mussten jedoch bald die schmerzliche Erfahrung machen, dass die hier nur bemueht sind einem irgendwelchen vollkommen ueberteuerten Schrott anzudrehen. Gluecklicherweise hatten wir mit Daniel, einem Schweizer Werkstattbesitzer, einen guten Berater an unserer Seite, der uns von solchen Kaeufen abhielt.
Schliesslich durchsuchten wir die privaten Anzeigen und stiessen dabei auf ein interessantes Angebot, das wir uns unbedingt naeher anschauen wollten. In Thornlie, einem Vorort sued-oestlich von Perth gelegen, trafen wir in guter Wohngegend auf eine junge Familie, die ihren Mitsubishi Pajero verkaufen wollte. Als wir das Auto sahen wussten wir: Das ist es! Dafuer sprachen sowohl der fuer Australische Verhaeltnisse geringe Kilometerstand (155Tkm), als auch das Baujahr (1996) und schliesslich der Gesamtzustand. Bereits am Tag nach der Besichtigung konnten wir das Auto mitnehmen und brachten es sicher zurueck zum Hostel (ok ich bin einmal auf die rechte Spur eingebogen - Franziskas "Liiiiiiiiiiinks, Liiiiiiiiiiinks" ist mir noch jetzt im Ohr ;-)
Gluecklicherweise konnten wir von einem dt. Paerchen eine kaum gebrauchte, (fast) komplette Campingausruestung kostenguenstig uebernehmen. Ueber eine Kleinanzeige kamen wir sogar noch an ein Roof Rack (Dachgepaecktraeger) und an ein zweites Ersatzrad.
Die letzten drei Tage haben wir schliesslich noch mit behoerdlichen Dingen, wie der Umschreibung des Autos auf unseren Namen (das geht auch in Australien nicht ohne Gebuehren, aber dafuer viel schneller) und dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung verbracht. Ausserdem mussten noch einige Ausruestungsgegenstaende gekauft und ein Bett ins Auto eingebaut werden. Die Rohmaterialien dafuer haben wir vom Baumarkt - den Umbau haben wir selbst gemacht. Die Sitzbank musste entfernt werden - kommt aber gut verpackt auf dem Roof Rack mit. Auf den beigefuegten Fotos haben wir das mal dokumentiert - zum Nachahmen im Renault Clio ist das aber eher nicht zu empfehlen.
Am Donnerstag kann unsere eigentliche Reise dann endlich beginnen und wird uns zunaechst in den Sueden fuehren. Ab dann gibt's sicher auch oefter was zu lesen.




